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In Stavanger vermittelt uns das Touribüro ein B&B-Zimmer. Auf
der Karte sei das Haus nicht mehr zu sehn (Achtung, das wird weit!),
aber es sei gleich nach dem Kartenende... dafür könne die
Schlummermutter Deutsch (was nach Tagen voll von Norwegisch und Englisch
ein deutlicher Pluspunkt ist!). Also gehen wir, und gehen, und gehen,
und gehen... irgendwann muss doch auch diese Stadt fertig sein. Und
genau so, nämlich fertig kamen wir auch bei unserer Gastgeberin an,
welche dann dem Touribüromenschen ausrichten liess, das wir "total
erschossen angekommen seien". Falls sie gewusst hätte, dass wir zu
Fuss kämen, hätte sie uns geholt - *schwitzdischwitz*. Verdient
doch die Auszeichnung: "Lustigste Schlummermutter Norwegens!"
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Am nächsten Tag sollte unsere Bergwanderung zum Preikestolen
stattfinden. Bei schönem Wetter, mit gutem Schuhwerk und
durchschnittlicher Kondition wärmstens zu empfehlen. Ebenfalls zu empfehlen
ist die Fährüberfahrt Stavanger - Tau so früh wie möglich
anzusetzen. Von der Preikestolahytta gehts über die erste Steigung auf
die erste Ebene. Via Hochmoor, entweder sind grosse Steine eingelassen
(man hüpfe) oder Holzpasserellen angelegt, gehts weiter. Das schlimmste Stück
ist über einen Schuttkegel hinaufzuklettern. Dann hat man das Schlimmste hinter sich. Jetzt ist man auf einer Art Hochebene, es geht
unmerklich aufwärts, und man kann erste Ausblicke geniessen.
Hübsch ist es da!
Endlich sind wir nach ein bisschen mehr als einer
Stunde auf dem 25 mal 25 Meter grossen Felsplateau. 600 Meter weiter
unten der Lysefjord. Es scheint wirklich fast so,
als ob diese Platte, wie die Legende erzählt, ein Troll mit einem Riesenmesser
abgeschnitten worden wäre. Einen Blick
nach unten riskiere ich nur, weil meine Kollegin mich hinten sichert
(Zäune, oder Sicherungen gibt es keine), ein sehr
mulmiges Gefühl und ist nur für Schwindelfreie zu empfehlen.
Genauso wie die Kletterei um den Preikestolen von oben betrachten zu
können. Wege gibts da nicht.
Auch der Abstieg ist nicht zu unterschätzen, v.a. der Teil beim Schuttkegel.
Wir sind just unten angekommen als es zu regnen beginnt. Wir nehmen
Bus und Fähre und fahren zurück nach Stavanger .
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Am nächsten Tag ist Ausruhen angesagt. Wir besuchen Gamle Stavanger,
das Konservenmuseum (klein aber fein), Schifffahrts- museum und noch ein
Museum, welches beim ersten Billet inbegriffen ist. Am Nachmittag
beehren wir das Ölmuseum. Genialer Bau, spitzen Ausstellung, schade dass es keinen
Museumsführer in Deutsch gibt!
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