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Reisebericht

Bergen

Impressionen

 

Dale erfolgreich entkommen, begeben wir uns nach Bergen. Das (offene!) Tourismusbüro vermittelt uns ein Zimmerchen bei zwei Schwestern Bergen, Fischmarkt (Slogan: Sleep well in Mrs and Mrs Berentsen House). Unser Zimmer ist vollgestopft mit Statuetten, Bildern, Krimskrams und wir zählen sieben Lampen! Das WC und die Dusche (wir befinden uns unter dem Dach) sind so angelegt, dass man unmöglich umfallen kann  - von Vorteil geht man da schon rückwärts hinein (WC zumindest).  Hiermit verleihen wir dieser Bleibe die Auszeichnung: "Das liebevollste ausgestattete Zimmer Norwegens" - zumindest von dem Norwegen, welches wir gesehen haben...
Kurze Besichtigung des Hafens inklusive Fischmarkt mit Lachsbrotverköstigung und dann wollen Bergen, vom Floyen aus gesehen wir wieder hoch hinaus: sprich auf den Floyen. Ich weigere mich  zu Fuss auf einen Berg zu gehen, wenn es gleichzeitig eine Bahn hinauf gibt! Auf Grund der langen Schlange vor der Bahn führt dies zu Diskussionen.  Schliesslich kommen wir aber doch hinauf (mit der Bahn). Herrlicher Ausblick! Uns wird gesagt, dass es in Bergen 300 Tage im Jahr regnet - na ja, die drei, die wir da waren, haben wir kein Regen gesehen. Auf der Landnase, die ins Meer hineinreicht, da wohnen wir.

 

Bergen, WaldHinunter gehts aber trotz allem zu Fuss. Ob es im Wald auch Trolle gibt?  TrolleSieht man genau hin, erscheinen sie auch schon. Trolle gibts der Legende nach in allen möglichen Ausprägungen: Bergtrolle, Waldtrolle, solche mit drei Augen oder auch drei Köpfen, weibliche, männliche,  nettere und böse. Alle gemeinsam haben sie, dass sie nicht besonders intelligent, dafür umso aufbrausender sind. Also Menschen: Nehmt euch in Acht!

  

Auch unser nächstes Ziel sehen wir: die Hansehäuser. Quer durch Wohnviertel zurück zum Hafen. Bergen, Hansehäuser Die Hansehäuser der Brygge, ursprünglich Lagerhäuser für Waren, die dort auf Schiffe ge- oder entladen wurden. Nach einem verheerendem Grossbrand 1702 wurden die Lagerhäuser neu aufgebaut. Heute stehen sie unter dem Schutz der UNESCO.
Am Abend gehen wir dann an die äusserste Spitze von Nordnes (die Halbinsel Bergens). Ein Sonnenuntergang, wie er im Buche steht. Auf dem Rückweg nochmals kurz verirrt, und dann ab in die Haja.

 

Bergen AquariumDas Aquarium, an der Spitze der Nordnes Halbinsel soll sich lohnen. Tut es auch! Einen halben Tag Fischli, Pinguine und anderes Unterwassergetier bestaunen, ist allerdings genug. Am Nachmittag das dritte Heimatmuseum: Gamle Bergen. Insofern speziell, weil dorthin Stadthäuser "verpflanzt" wurden, welche ihre Besitzer gestiftet hatten oder sonst abgerissen worden wären. Gamle Bergen Wir erhalten einen Einblick in die städtische Wohnweise von früher. Während der Führung ist es möglich, die sonst verschlossenen Häuser inwendig zu besichtigen. Lustige Details: Weil viele Leute des Lesens nicht mächtig waren, hat es vor jeder Werkstatt, jedem Handwerksbetrieb das entsprechende Symbol.
Am dritten Tag heisst es Abschied nehmen von Bergen und mit dem Bus nach Stavanger. Recht abwechslungsreich, da es über Inseln geht, welche entweder durch "untermeerische" Tunnels oder Fähren verbunden sind.

  

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